„It’s because of this lady“

Kaunapawa Lourencia Philemon
(von allen liebevoll „Meme Kauna“ genannt) ist Gründerin des Projekts „Ileni Tulikwafeni – House of hope and trust“.
Im November 2018 traf Michael Hoppe von steps for children bei seiner Projektreise Kauna und ihren Mann Joseph und informierte sich über die Betreuung von Kindern im Kindergarten und einer Vorschule. 2019 wurde mit der Kooperation ein erster Schitt gesetzt und die Kinderbetreuung erhielt Unterstützung durch steps for children.
Stephan und Sabine lernten Kauna über eine Freundin kennen, die bei steps for children arbeitet und das Projekt von Kauna vorgestellt hat.
Das Vertrauen war von Anfang an eine elementare Säule einer gemeinsamen Arbeit um die Herzensangelegenheit für die Suppenküche zu starten. Doch der Reihe nach.
Kauna leitet seit 2003 ein Zentrum im Township „5 Rand Informal Settlement“ ein Zentrum, dass sich zunächst um Menschen mit HIV und Hepatitis kümmerte und kümmerte sich zunehmend auch um die Betreuung von Kleinkindern, die Vorschulerziehung und die Nachmittagsbetreuung.
Kauna ist die zentrale Bezugsperson für alle Menschen, die täglich aus dem umliegenden Township mehrere Kilometer zu Fuß zum „House of hope and trust“ kommen.
Stigmatisierung aufgrund von HIV bewegte Kauna dazu, Aufklärungsarbeit zu leisten. Vorallem sieht sie selbst die Zukunft bei den Frauen.
Täglich steht sie in der ersten Reihe und ist für alle da.
Aktuell werden in einem Kindergarten und einer Vorschule bis zu 100 Kinder betreut. Und es werden immer mehr. Diese Kinder mussten mit Essen versorgt werden, da die Eltern nicht in der Lage sind, diese Kinder mit Essen zu ernähren und Unterernährung steht leider an der Tagesordnung
Gemeinsam mit Stephan und Sabine hat Kauna Menschen an Ihrer Seite, die zu Beginn der Zusammenarbeit ca. 50 Kinder satt machen konnten. Und dabei haben alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten zusammengeholfen.

Heute können dank des engen Austausches bis zu 1.600 Kinder zumindest 3 Mal in der Soupkitchen mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden. Aber oft reicht es nicht für alle.
Sehr oft hat sie in Kinderaugen sehen müssen, für die eine der wöchentlichen Mahlzeiten nicht gereicht hat. Das prägt sie. Aber sie macht unaufhörlich weiter und ist stolz, dass sie Kinder auf ihrem harten Lebensweg eine Begleiterin sein konnte, die dann nach Jahren zurückkommen und eine Ausbildung machen konnten.
„It’s because of this lady….“ – Diese Frau ist der Grund, warum ich heute der Mensch bin, der ich bin. Diesen Satz hat sie von Frauen und Männern gehört, die heute im Bildungs- oder Rechtsbereich oder beim namibischen Militär sind. Das macht sie nicht stolz, sondern dankbar.
